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30.07.2018

Kfz-Haftpflicht muss im Zweifel auch überhöhte Werkstatt-Rechnung erstatten

Erst unverschuldet in einen Unfall verwickelt worden - und dann noch einen Teil der teuren Werkstattrechnung selbst tragen müssen? Mit dieser Situation sah sich ein Autofahrer konfrontiert, bei dem die Kfz-Haftpflicht nicht die gesamten Reparaturkosten tragen wollte, weil die Werkstatt angeblich zu viel berechnet hat. Doch der Geschädigte klagte - und hatte Erfolg. Der Versicherer kann sich nicht aus seiner Verantwortung stehlen, wie das Amtsgericht München bestätigte (AZ. 332 C 4359/18).

Die Kfz-Haftpflicht eines Unfallverursachers kann dem Geschädigten nicht das Risiko einer zu teuren Werkstattrechnung aufbürden. Dies hat mit einem rechtskräftigen Urteil das Amtsgericht München bestätigt. Das sogenannte Werkstattrisiko müsse demnach der Verursacher des Unfalls bzw. dessen Versicherer tragen, so urteilten die Richter am 16. April 2018
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